🍽 ERNÄHRUNGSRATGEBER
Welches Lebensmittel, wann?
Die häufigste Frage bei der Beikost: „Darf ich meinem Baby das geben?" Für jedes Lebensmittel haben wir das Einführungsalter, Allergen-Informationen, das Erstickungsrisiko und altersgerechte sichere Darreichungsformen zusammengestellt.
Aal
Der Aal ist ein fetter Fisch und enthält zahlreiche feine Gräten; es wird empfohlen, ihn nach dem 12. Monat vollständig entgrätet und gut durchgegart zu geben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Acur (Armenische Gurke)
Ein der Gurke ähnliches, saftiges Gemüse, das geschält und in geeigneter Konsistenz nach dem 8. Monat gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Agavensirup
Agavensirup ist ein zugesetzter Zucker mit sehr hohem Fructoseanteil; er wird für Babys nicht empfohlen und sollte vor dem 2. Lebensjahr nicht gegeben werden.
Ahornsirup
Ahornsirup ist, auch wenn er natürlich ist, ein stark zugesetzter Zucker; sein Zusatz zur Babynahrung wird bis zum Alter von 2 Jahren nicht empfohlen.
Amarant (Roter Weizen)
Amarant ist trotz des Namens 'Weizen' eigentlich kein Weizen; es ist ein glutenfreies, proteinreiches Korn und kann ab dem 6. Monat als Brei gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Ananas
Ananas kann ab dem 6. Monat mit ihrem reifen, weichen Fruchtfleisch in dünnen Streifen gegeben werden; da sie sauer ist, sollte man auf Wundsein und Reizungen um den Mund achten.
🫁 Erstickungsgefahr
Anis
Ein aromatisches Gewürz, das Speisen und Backwaren Geschmack verleiht; nicht als Tee gegen Koliken, sondern erst nach dem 12. Monat in Spuren im Essen verwenden.
🫁 Erstickungsgefahr
Apfel
Apfel kann ab dem 6. Monat gegeben werden — aber roh und hart ist er bis zum Alter von 3-4 Jahren ein erhebliches Erstickungsrisiko; dünsten Sie ihn in den ersten Monaten weich oder reiben Sie ihn.
🫁 Erstickungsgefahr
Aprikose
Frische Aprikose kann ab dem 6. Monat zerdrückt gegeben werden; GETROCKNETE Aprikose ist ein Ballaststofflieferant, aber klebrig und süß — sie sollte eingeweicht und püriert werden und ist die erste Hilfe bei Verstopfung.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Artischocke
Artischocke kann ab dem 6. Monat nur mit dem gut gekochten weichen Boden (dem Inneren) probiert werden; die harten äußeren Blätter und der faserige Teil in der Mitte werden dem Baby nicht gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Aubergine
Aubergine kann ab dem 8. Monat GUT durchgegart gegeben werden; nicht Frittieren, sondern Grillen/Ofen bevorzugen und reife Auberginen mit bitteren Kernen vermeiden.
⚠️ Allergen
Augenbohne (Schwarzaugenbohne)
Augenbohnen können ab dem 6. Monat frisch oder getrocknet gut gekocht und zerdrückt gegeben werden; da ihre Schale dünn ist, gehören sie zu den am leichtesten verdaulichen Hülsenfrüchten.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Avocado
Avocado ist für die erste Beikost eine nahezu ideale Nahrung: ab dem 6. Monat kann sie ohne Kochen zerdrückt gegeben werden; ihre gesunden Fette unterstützen die Gehirnentwicklung.
🫁 Erstickungsgefahr
Avocadoöl
Avocadoöl, reich an einfach ungesättigten Fetten, ist ein mild schmeckendes Öl, das ab dem 6. Monat in kleiner Menge zu Babygerichten hinzugefügt werden kann.
Ayran (Joghurtgetränk)
Gesalzener Ayran wird wegen der Nierenbelastung vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen; salzfreier, hausgemachter, verdünnter Joghurt kann ab dem 8. Monat in kleiner Menge als Ergänzung gegeben werden.
⚠️ Allergen
Babykeks
Babykeks ist kein nahrhaftes Lebensmittel; er enthält Zucker und Stärke, und bei der Beikost sollte der Vorrang bei echten Nahrungsmitteln liegen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Banane
Die Banane gehört zu den einfachsten Beikost-Einstiegen: Sie wird ab dem 6. Monat zerdrückt gegeben; wählen Sie reife Bananen, die verstopfende Wirkung ist von Kind zu Kind unterschiedlich.
🫁 Erstickungsgefahr
Basilikum
Basilikum ist ein mild aromatisches Kraut, das ab dem 6. Monat frisch fein gehackt oder getrocknet zu Speisen hinzugefügt werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Birne
Birne ist ab dem 6. Monat einer der weichsten Einstiege in die Beikost; eine reife Birne kann ohne Kochen zerdrückt werden und hilft sanft bei leichter Verstopfung.
🫁 Erstickungsgefahr
Blaubarsch
Der Blaubarsch ist ein fetter Fisch, der wegen seines mittleren Quecksilbergehalts Babys erst nach 12 Monaten und selten (nicht öfter als einmal pro Woche) gegeben werden sollte.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Blumenkohl
Blumenkohl wird ab dem 6. Monat nach denselben Regeln wie Brokkoli gegeben: gut gedünstete 'Röschen' werden zu Püree oder Fingerfood; er kann blähen.
🫁 Erstickungsgefahr
Bockshornklee
Ein aromatisches Gewürz aus der Familie der Hülsenfrüchte, das Pastırma und einigen Gerichten Geschmack verleiht; nach dem 12. Monat in kleiner Menge verwendbar.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Bonito
Bonito ist ein nahrhafter, omega-3-reicher Fisch, kann aber, da er zur Familie von Thunfisch und Makrele gehört, mittlere Mengen an Quecksilber enthalten; von Gräten befreit und gut durchgegart kann er ab dem 8. Monat gelegentlich und begrenzt gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Borlotti-Bohne (Kranzbohne)
Borlotti-Bohnen können ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden; sie sind eine gute pflanzliche Eisen- und Proteinquelle, und da ganze Körner ein Erstickungsrisiko bergen, ist das Zerdrücken in den ersten Monaten Pflicht.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Brokkoli
Brokkoli kann ab dem 6. Monat gegeben werden; die 'Baum'-Form ist ideal für das selbstständige Essen (BLW) — das Kind hält ihn am Stiel und knabbert die Röschen. Kann Blähungen verursachen, langsam steigern.
🫁 Erstickungsgefahr
Brokolisprossen
Rohe Brokolisprossen werden für Babys nicht empfohlen — da Sprossen in feuchter Umgebung wachsen, ist das Risiko für Bakterien wie Salmonellen/E. coli hoch; gut durchgegart können sie jedoch nach dem 12. Monat in sehr kleiner Menge probiert werden, roh werden sie auf ein höheres Kindesalter verschoben.
🫁 Erstickungsgefahr
Brombeere
Die Brombeere kann ab dem 6. Monat gut gewaschen und zerdrückt oder geteilt gegeben werden; ganze Beeren sind nur für gut kauende Kinder geeignet.
🫁 Erstickungsgefahr
Brot
Brot kann ab dem 6.-7. Monat gegeben werden: Die KRUME von frischem Weißbrot kann verklumpen und kleben — leicht getoastete Vollkornscheiben sind sicherer und nahrhafter.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Buchweizen
Buchweizen kann ab dem 6. Monat gut gekocht als glattes Püree gegeben werden; da er in seltenen Fällen Allergien auslösen kann, beobachten Sie bei der ersten Gabe die Reaktionen.
⚠️ Allergen
Buchweizenmehl
Buchweizenmehl ist trotz seines Namens kein Weizen und glutenfrei; es kann ab dem 6. Monat als glatter Brei, Pfannkuchen oder Puffer zubereitet gegeben werden.
⚠️ Allergen
Büffelmilch
Vollfette Büffelmilch wird wie Kuhmilch vor dem 12. Monat nicht als Hauptgetränk gegeben; in kleinen Mengen zum Kochen kann sie schon früher verwendet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Bulgur
Bulgur kann ab dem 6. Monat (zusammen mit der Einführung glutenhaltiger Getreide) gegeben werden; er ist ballaststoff- und eisenreicher als Reis — beginnen Sie mit feinem, gut durchgekochtem Bulgur.
⚠️ Allergen
Butter
Butter kann ab dem 6. Monat den Gerichten in KLEINER Menge (Spitze eines Teelöffels) zugefügt werden; sie sollte ungesalzen sein — ihre Energiedichte unterstützt die Gewichtszunahme.
⚠️ Allergen
Cashew
Cashew kann ab dem 6. Monat als feines Cashewmus oder gemahlenes Pulver gegeben werden; ganze Cashews bergen bis zum 4.-5. Lebensjahr Erstickungsgefahr und sollten, da sie ein starkes Allergen sind, vorsichtig ausprobiert werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Cashewmus
Ein Schalenfruchtmus, das in glatter und verdünnter Form ab dem 6. Monat zur Allergen-Einführung gegeben werden kann.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Chiasamen
Chiasamen müssen ab dem 6. Monat unbedingt in Flüssigkeit aufgequollen (Gel-/Puddingkonsistenz) gegeben werden; trockene Chia quellen auf und bergen durch Ausdehnung im Hals Erstickungs- und Verschlussgefahr.
🫁 Erstickungsgefahr
Chips und Knabberzeug
Chips und abgepacktes Knabberzeug enthalten viel Salz und ungesunde Fette, haben keinen Nährwert und bergen durch ihre harte Beschaffenheit eine Erstickungsgefahr; sie werden kleinen Kindern nicht empfohlen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Çökelek (magerer Frischkäse)
Çökelek kann ab dem 6. Monat gegeben werden, wenn er frisch, pasteurisiert und salzfrei/salzarm ist; gesalzene und getrocknete Sorten sollten vermieden werden.
⚠️ Allergen
Couscous
Couscous kann ab dem 6. Monat weich und feucht gekocht gegeben werden; da er aus Weizengrieß hergestellt wird, enthält er Gluten und das Allergen Weizen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Datteln (frisch/getrocknet)
Datteln können ab dem 6. Monat entsteint und zerdrückt gegeben werden; da sie sehr süß und klebrig sind, werden sie in kleiner Menge und gegen Erstickung zerdrückt serviert.
🫁 Erstickungsgefahr
Dill
Dill kann ab dem 6. Monat fein gehackt und in kleiner Menge zu Gerichten hinzugefügt werden, um Geschmack zu verleihen; er wird nicht als eigenständige Portion, sondern wie ein Gewürz verwendet.
Dorade
Die Dorade ist ein quecksilberarmer, magerer Fisch mit weichem Fleisch und leicht zu entfernenden Gräten; gut durchgegart und in Flocken zerteilt kann sie ab dem 6. Monat als einer der ersten Fische gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Dunkelviolette Pflaume
Eine dunkelviolette Pflaumensorte, die entsteint und mit zerdrücktem weichem Fruchtfleisch ab dem 6. Monat gegeben werden kann und abführend (darmerweichend) wirkt.
🫁 Erstickungsgefahr
Ei
Ei kann ab dem 6. Monat gegeben werden, Eigelb und Eiweiß zusammen und GUT durchgegart — ein Hinauszögern schützt nicht vor Allergien, eine frühe und regelmäßige Einführung ist besser.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Einkorn (Urweizen)
Einkorn ist ebenfalls eine Weizenart; es enthält Gluten und kann ab dem 6. Monat als gut gekochter Brei oder Bulgur gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Eisbergsalat
Eisbergsalat ist ein knackiges und wasserreiches Salatgrün; ab dem 8. Monat kann er fein gehackt in kleinen Mengen gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Eisensirup
Eisensirup wird in der Türkei in der Regel ab dem 4. Monat auf ärztliche Empfehlung vorbeugend oder bei Eisenmangel gegeben; die Dosis legt unbedingt der Arzt fest.
🫁 Erstickungsgefahr
Entenfleisch
Entenfleisch kann ab dem 6. Monat ohne Haut, gut durchgekocht und zerzupft/püriert gegeben werden; es ist eisenreich, aber fetter als Hähnchen, daher die Portion klein halten.
🫁 Erstickungsgefahr
Erbse
Erbse kann ab dem 6. Monat als Protein- und Ballaststoffquelle gegeben werden; ihre kleinen runden Körner sollten in den ersten Monaten zerdrückt werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Erbsensprossen
Erbsensprossen sind ein zartes, frisches Grün; nach gründlichem Waschen und leichtem Garen können sie ab dem 8. Monat gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Erdbeere
Erdbeere ist entgegen der landläufigen Meinung nicht 'verboten': Sie kann ab dem 6. Monat probiert werden; echte Allergien sind selten, Rötungen um den Mund stammen meist vom Säurekontakt.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Erdnuss (ganz)
In ganzer Form birgt sie bis zum Alter von 4-5 Jahren ein ernstes Erstickungsrisiko; die Einführung des Erdnussallergens erfolgt hingegen ab dem 6. Monat mit glattem, verdünntem Erdnussmus.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Erdnussbutter (Erdnuss)
Aktueller Ansatz: Das HINAUSZÖGERN von Erdnuss verhindert keine Allergie — ab dem 6. Monat kann ungesüßte Erdnussbutter hauchdünn aufgestrichen/verdünnt probiert werden; bei Säuglingen mit Ekzem zuerst einen Arzt konsultieren.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Esskastanie (Marone)
Esskastanie kann ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt (als Püree) gegeben werden; rohe und harte Kastanien sowie ganze Stücke sind wegen Erstickungsgefahr nicht geeignet.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Fadennudeln
Fadennudeln aus Weizenmehl enthalten Gluten und können daher in der Regel ab dem 8. Monat gut weichgekocht in Suppen und flüssigen Gerichten gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Feige (frisch/getrocknet)
Feige kann ab dem 6. Monat frisch zerdrückt gegeben werden; da getrocknete Feige klebrig ist, wird sie eingeweicht und gehackt serviert.
🫁 Erstickungsgefahr
Fenchel (Gemüse)
Ein leicht süßliches Gemüse, dessen Knolle gut gegart und püriert nach dem 8. Monat gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Fenchelsamen
Fenchelsamen mit seinem leicht süßlichen Aroma kann nach dem 12. Monat als Gewürz in Gerichten in kleiner Menge verwendet werden; die Gabe als Tee erfordert besondere Vorsicht.
🫁 Erstickungsgefahr
Fencheltee (Kräutertee)
Fenchel und andere Kräutertees sind für Babys nicht nötig und werden vor dem 12. Monat nicht empfohlen; da die europäische Arzneimittelbehörde fenchelhaltige Produkte unter 4 Jahren nicht empfiehlt, sollte bei einer Gabe unbedingt der Arzt konsultiert werden und der Tee zuckerfrei sein.
Fertig-Obstpüree
Fertig-Obstpürees sind zwar praktisch, ersetzen aber kein frisches Obst; häufiger Gebrauch gewöhnt das Baby an intensive Süße und flüssige Konsistenz und sollte nur gelegentlich bevorzugt werden.
⚠️ Allergen
Fertige Gläschenkost
Fertige Gläschenkost kann für das Baby geeignet und praktisch sein; da sie jedoch einen einförmigen Geschmack und eine einförmige Konsistenz bietet, sollte sie mit frisch selbst zubereiteter Kost ausgeglichen werden und nicht dauerhaft die einzige Quelle sein.
⚠️ Allergen
Fisch (Lachs, Sardelle, Wolfsbarsch)
Fische mit niedrigem Quecksilbergehalt (Lachs, Sardelle, Sardine, Wolfsbarsch, Goldbrasse) können ab dem 6. Monat 1-2 Mal pro Woche gegeben werden; meiden Sie quecksilberreiche Fische wie Schwertfisch und großen Thunfisch.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Fischöl-Nahrungsergänzung
Fischöl ist bei ausgewogen ernährten Babys nicht routinemäßig notwendig; es wird nur gegeben, wenn der Arzt es für erforderlich hält, und in der angegebenen Dosis.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Forelle
Forelle kann entgrätet, gut durchgegart und in Flocken zerteilt ab dem 6. Monat gegeben werden; es ist ein quecksilberarmer Fisch und wird, da Fisch ein Allergen ist, das erste Mal einzeln probiert.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Freekeh (Grünkern-Weizen)
Freekeh wird aus gerösteten, jungen Weizenkörnern hergestellt; es enthält Gluten und kann ab dem 6. Monat als gut weichgekochter Brei oder zerdrückter Pilaw gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Frisch gepresster Gemüsesaft
Frisch gepresster Gemüsesaft wird vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen; ganzes oder püriertes Gemüse ist immer besser, und falls er gegeben wird, sollte er erst nach 12 Monaten aus einem Becher und in kleiner Menge angeboten werden.
Frischer Knoblauch
Frischer (grüner) Knoblauch kann ab dem 8. Monat in kleinen Mengen gegart verwendet werden, um Speisen ein mildes Aroma zu verleihen.
🫁 Erstickungsgefahr
Frischkäse
Pasteurisierter, vollfetter und natürlicher Frischkäse kann ab etwa dem 8. Monat dünn auf Brot gestrichen in kleiner Menge gegeben werden.
⚠️ Allergen
Fruchtgelee
Fruchtgelee ist eine gezuckerte Süßspeise auf Gelatinebasis; wegen des Zuckergehalts und der Erstickungsgefahr durch das rutschige, glitschige Herunterschlucken sollte es frühestens nach dem 2. Lebensjahr gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Fruchtsaft
Fruchtsaft (auch frisch gepresst, hausgemacht) sollte vor dem 12. Monat gar nicht gegeben werden; auch nach dem 1. Lebensjahr sollte er auf höchstens etwa 120 ml pro Tag und aus dem Becher, nicht aus der Flasche, begrenzt werden.
Frühlingszwiebel
Frühlingszwiebeln können ab dem 6. Monat gegeben werden; wegen ihres scharfen Geschmacks und weil sie blähen können, sollten sie nicht roh, sondern zuerst gegart, sehr fein gehackt und in kleiner Menge zu Gerichten hinzugefügt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Gänsefleisch
Gänsefleisch ist ein sehr fettes und schweres Fleisch; es kann ab dem 8. Monat ohne Haut und Fett, vollständig durchgekocht und in kleinen Portionen gegeben werden, sollte aber nicht häufig gewählt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Ganze Nüsse
Ganze Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashews usw.) gehören zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Erstickungsrisiko; als Paste oder Pulver können sie früh gegeben werden, ganze Kerne sollten vor dem 4. Lebensjahr nicht gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Garnele
Garnelen können gut durchgegart und sehr fein gehackt ab dem 6. Monat gegeben werden; Krusten- und Schalentiere sind ein starkes Allergen, daher sollten sie das erste Mal in sehr kleiner Menge und einzeln probiert werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Gelatine
Fertige Wackelpudding- und Gummibärchen-Produkte enthalten viel Zucker, künstliche Farben und Aromen und haben einen geringen Nährwert; sie werden Babys nicht empfohlen, schlichte Gelatine hingegen wird nach 12 Monaten begrenzt gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Gerste
Gerste kann ab dem 6. Monat als gut gekochter Brei gegeben werden; da sie Gluten enthält, ist eine Einführung um den 6. Monat im Hinblick auf Zöliakie günstig.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Getrocknete Erbse
Getrocknete Erbsen und Erbsenschrot können ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden; sie sind stärkehaltiger als frische Erbsen, daher ist es wichtig, sie zu kochen, bis sie gut weich sind.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Gewürznelke
Die intensiv aromatische Gewürznelke kann nach dem 12. Monat beim Kochen als Geschmacksgeber in sehr geringer Menge verwendet werden; die ganze Nelke muss vor dem Servieren entfernt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Glukosesirup
Glukosesirup ist ein verarbeiteter, reiner zugesetzter Zucker und ist in vielen Fertigprodukten versteckt enthalten; er wird für Babys überhaupt nicht empfohlen und sollte vor dem 2. Lebensjahr nicht gegeben werden.
Glutenfreies Mehl
Glutenfreie Mehle aus Getreidesorten wie Reis, Mais und Buchweizen können ab dem 6. Monat, besonders bei Babys mit Glutenempfindlichkeit, sicher in Brei- und Püreekonsistenz verwendet werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Granatapfel
Granatapfelsaft und gut zerdrückte Kerne können nach dem 6. Monat gegeben werden; da ganze Kerne ein Erstickungsrisiko bergen, servieren Sie sie bis zum 12. Monat zerdrückt.
🫁 Erstickungsgefahr
Granola
Granola ist wegen seiner harten Körner, des zugesetzten Zuckers und der ganzen Nuss-/Trockenfruchtstücke für Babys nicht geeignet; vor 12 Monaten wird es nicht empfohlen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Grapefruit
Grapefruit wird wegen ihrer ausgeprägten Säure meist erst nach dem 8. Monat, entkernt und von den Häutchen befreit, in kleiner Menge probiert; in Familien, die regelmäßig Medikamente einnehmen, ist wegen möglicher Wechselwirkungen Vorsicht geboten.
🫁 Erstickungsgefahr
Grieß
Grieß kann ab dem 6. Monat (als glutenhaltiges Getreide) in Pudding-/Breikonsistenz gegeben werden — das traditionelle Grießdessert ist jedoch wegen seines Zuckers vor dem 1. Lebensjahr nicht geeignet.
⚠️ Allergen
Grüne Bohnen
Grüne Bohnen können ab dem 6. Monat gut weich gekocht und püriert oder in weichen Stücken dem Baby gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Grüne Linse
Grüne Linsen können ab dem 6. Monat gegeben werden; da ihre Schale dicker als die der roten Linse ist, müssen sie gut gekocht und zerdrückt oder abgesiebt werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Guave
Eine tropische Frucht, reich an Vitamin C und Ballaststoffen, die ab dem 6. Monat gegeben werden kann, indem die harten Kerne abgesiebt und das weiche Fruchtfleisch püriert werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Gummibärchen
Gummibärchen sind ein Snack mit hohem Zuckergehalt, dessen klebrig-elastische Beschaffenheit zudem ein Erstickungsrisiko birgt; sie sollten vor dem 2. Lebensjahr nicht gegeben und auch danach nur selten und unter Aufsicht angeboten werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Gurke
Gurke kann ab dem 6. Monat gegeben werden; mit ihrer kühlen und saftigen Beschaffenheit ist sie ein natürlicher Beruhiger in der Zeit des Zahnens — die Schale sollte in den ersten Monaten geschält werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Hafer
Hafer ist ab dem 6. Monat der beste Getreidestart für die Beikost: Er enthält Eisen und Ballaststoffe und birgt nicht die Arsen-Bedenken von Reis; er wird mit Muttermilch/Säuglingsnahrung zu Brei verarbeitet.
⚠️ Allergen
Hafermilch
Hafermilch ist KEIN Ersatz für Muttermilch, Säuglingsnahrung oder Kuhmilch; vor dem 1. Lebensjahr sollte sie nicht als Hauptgetränk gegeben werden, und ab dem 12. Monat nur ungesüßt und mit Kalzium angereichert sowie auf ärztlichen Rat hin in begrenzter Menge.
⚠️ Allergen
Hagebutte
Eine Frucht mit hohem Vitamin-C-Gehalt, die als Püree etwa ab dem 8. Monat gegeben werden kann, nachdem die Kerne und Härchen im Inneren vollständig entfernt und die Frucht durchgesiebt wurde.
🫁 Erstickungsgefahr
Hähnchen
Hähnchen wird ab dem 6. Monat gut durchgegart und zerpflückt/püriert gegeben; Schenkelfleisch ist weicher als die Brust und reicher an Eisen.
🫁 Erstickungsgefahr
Halloumi-Käse
Da er salzreich und bissfest ist, wird er vorzugsweise nach dem 12. Monat gegeben, salzreduziert, gekocht und in dünnen Streifen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Halva
Mehl- oder Grießhalva ist eine Süßspeise mit hohem Zucker- und Fettanteil; sie sollte frühestens nach dem 2. Lebensjahr, gelegentlich und in kleinen Portionen gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Hartbonbon
Hartbonbons sollten wegen des hohen Erstickungsrisikos und des hohen Zuckergehalts Kleinkindern nicht gegeben und frühestens etwa ab dem 4. Lebensjahr in Betracht gezogen werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Haselnuss und Haselnussbutter
Haselnuss kann als Mus/Pulver ab dem 6. Monat probiert werden; ganze Haselnüsse dürfen bis zum Alter von 4-5 Jahren wegen Erstickungsgefahr nicht gegeben werden. Fertige Nuss-Nougat-Cremes mit Kakao sind für Säuglinge nicht geeignet (Zucker).
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Hausgemachte Bandnudeln
Die traditionellen hausgemachten Bandnudeln aus Mehl und Ei enthalten sowohl Gluten als auch meist Ei und können daher ab dem 8. Monat gut durchgekocht und kleingeschnitten gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Heidelbeere
Heidelbeeren können ab dem 6. Monat gegeben werden; da die ganze Beere ein Erstickungsrisiko birgt, sollten sie zerdrückt oder halbiert/geviertelt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Himbeere
Die Himbeere ist eine weiche Frucht, die ab dem 6. Monat gegeben werden kann; sie wird gut gewaschen und für Kleine zerdrückt oder halbiert serviert.
🫁 Erstickungsgefahr
Hirse
Hirse kann als glutenfreies Getreide ab dem 6. Monat als gut gekochter, glatter Brei gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Honig
Honig darf vor dem 1. Lebensjahr AUF KEINEN FALL gegeben werden — selbst gekocht birgt er das Risiko von Säuglingsbotulismus; ab dem 12. Monat kann er in kleinen Mengen gegeben werden.
Hühnerbrühe / Fleischbrühe
Hausgemachte, SALZFREIE Hühner-/Fleischbrühe kann ab dem 6. Monat zum Kochen und Verdünnen von Speisen verwendet werden; sie ist allein nicht nahrhaft, und fertige Brühwürfel/Suppentabletten werden wegen des hohen Salzgehalts nicht an Babys gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Hühnerleber
Hühnerleber ist eine starke Eisen- und Vitamin-A-Quelle, aber da der Vitamin-A-Gehalt sehr hoch ist, wird sie nach dem 6. Monat einmal pro Woche in einer Menge von höchstens 1 Teelöffel und gut durchgekocht als Püree gegeben.
Hüttenkäse (Süzme-Käse)
Als weicher, frischer Hüttenkäse ist er schon früh geeignet; da der Salzgehalt je nach Herstellung variiert, wird die salzarme Variante bevorzugt.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Ingwer
Ingwer ist ein magenfreundliches, leicht scharfes Gewürz, das ab dem 6. Monat in kleiner Menge gerieben oder als Pulver zu Speisen hinzugefügt werden kann.
Joghurt
Joghurt kann ab dem 6. Monat gegeben werden — die Regel 'Milch verboten, aber Joghurt erlaubt' stimmt, weil die Fermentation das Protein verändert; er sollte ungesüßt und aus pasteurisierter Milch sein.
⚠️ Allergen
Johannisbeere
Eine kleine, saure Beere mit hohem Vitamin-C-Gehalt, die zerdrückt oder gekocht ab dem 6. Monat angeboten werden kann; ganze Beeren werden vor 12 Monaten nicht gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Johannisbrot (Karob)
Johannisbrot ist eine natürlich süße Hülsenfrucht; das Pulver kann nach 12 Monaten in sehr geringer Menge als koffeinfreies Aroma verwendet werden, doch der Sirup enthält viel Zucker und sollte bis zum Alter von 2 Jahren begrenzt bleiben.
Jujube
Eine kleine Frucht mit Vitamin C und Ballaststoffen, die nach Entfernen des harten Kerns und Zerdrücken des Fruchtfleischs angeboten werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Kaki (Persimone)
Die Kaki wird ab dem 6. Monat NUR vollreif und weich zerdrückt gegeben; die unreife und herbe wird nicht gegeben, da sie das Risiko einer Verklumpung im Darm birgt.
🫁 Erstickungsgefahr
Kalbsleber
Kalbsleber ist ein an Eisen, Vitamin B12 und Vitamin A reiches Innereienstück; ab dem 6. Monat kann sie gut durchgegart und püriert in kleinen Mengen gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Kalmar
Kalmar ist ein Weichtierallergen (Meeresfrüchte) und wird wegen seiner gummiartigen, schwer zu kauenden Konsistenz nicht früh gegeben; nach dem 12. Monat kann er bis zum Weichwerden gut durchgegart, sehr fein gehackt und in kleiner Menge probiert werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kamillentee
Kamillentee hat für ein Baby keinen Nährwert und wird, da er die Milchaufnahme verringern kann, vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen; falls gegeben, sollte er ab 6 Monaten sehr wenig und ungesüßt sein.
⚠️ Allergen
Kaninchenfleisch
Kaninchenfleisch, ein mageres und zartes Wildfleisch, kann etwa ab dem 8. Monat angeboten werden, nachdem es gut durchgegart und von Knochen befreit wurde.
🫁 Erstickungsgefahr
Karotte
Die Karotte ist ab dem 6. Monat ein klassisches Einstiegsgemüse — aber ROHE Karotte ist bis zum Alter von 3-4 Jahren ein ernstes Erstickungsrisiko; immer weich kochen.
🫁 Erstickungsgefahr
Karpfen
Der Karpfen ist ein Süßwasserfisch, der mittlere Mengen Quecksilber und Umweltschadstoffe anreichern kann und daher erst nach 12 Monaten, aus sauberer Quelle und selten gegeben werden sollte.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kartoffel
Kartoffel ist ab dem 6. Monat als Püree einer der Grundbausteine der Beikost; gekeimte/grün gewordene Kartoffel wird jedoch in keinem Alter gegeben (Solanin).
Kaşar-Käse (Schnittkäse)
Der salzreiche Kaşar-Käse sollte vor dem 1. Lebensjahr nur in der salzarmen/frischen Variante in sehr kleiner Menge (etwa ab dem 8. Monat) gegeben werden; gesalzener, gereifter Kaşar sollte auf die Zeit nach dem 1. Lebensjahr verschoben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Käse
Salzarmer, pasteurisierter Käse kann ab dem 8.-9. Monat gegeben werden; klassischer Weißkäse (Feta-Art) ist salzig — er sollte durch Wässern entsalzt werden, oder man bevorzugt ungesalzenen Quark/Frischkäse.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kaugummi
Kaugummi birgt ein hohes Erstickungsrisiko und hat keinen Nährwert; er sollte Babys und Kleinkindern nicht gegeben werden und frühestens etwa ab dem 4. Lebensjahr in Betracht gezogen werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Kaymak (dicker Rahm)
Kaymak ist ein traditionelles Produkt, das fast vollständig aus Milchfett besteht; da er meist aus Rohmilch hergestellt und in der Regel mit Honig gegessen wird, wird er vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen.
⚠️ Allergen
Kefir
Kefir kann ab dem 8.-9. Monat in kleiner Menge (30-50 ml) gegeben werden; mit seinem Reichtum an Probiotika ist er darmfreundlich — er sollte pur und ungesüßt sein.
⚠️ Allergen
Kesmik (Frischkäse)
Kesmik (ein quarkähnlicher Frischkäse), hergestellt aus frischer, ungesalzener und pasteurisierter Milch, kann ab dem 8. Monat in kleiner Menge gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kichererbse
Kichererbse kann ab dem 6. Monat GUT gekocht und ZERDRÜCKT gegeben werden (Hummus-Konsistenz ideal); eine ganze Kichererbse ist bis zum Alter von 3-4 Jahren ein Erstickungsrisiko.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kirsche
Kirsche kann ab dem 6. Monat entsteint und zerdrückt oder in winzige Stücke geteilt (gegen das Erstickungsrisiko) gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Kiwi
Kiwi kann ab dem 8.-9. Monat gegeben werden; da sie säurehaltig ist, sind Rötungen um den Mund häufig, aber meist harmlos; sie ist ein Vitamin-C-Speicher.
⚠️ Allergen
Knoblauch
Knoblauch kann ab dem 6. Monat in kleiner Menge und gegart zu Gerichten hinzugefügt werden, um Geschmack zu verleihen; da er scharf ist, sollte man mit kleinen Mengen beginnen.
Kohlensäurehaltiges Getränk
Kohlensäurehaltige Getränke enthalten viel Zucker, Säure und manche Koffein; sie haben keinen Nährwert, führen zu Karies und Appetitlosigkeit und sollten daher kleinen Kindern nicht gegeben werden.
Kokosblütenzucker
Kokosblütenzucker ist ein zugesetzter Zucker, der Haushaltszucker sehr ähnlich ist; sein Zusatz zur Babynahrung wird bis zum Alter von 2 Jahren nicht empfohlen.
Kokosmehl
Das glutenfreie und ballaststoffreiche Kokosmehl kann ab dem 8. Monat in kleinen Mengen zusammen mit reichlich Flüssigkeit in Teig- und Püreemischungen verwendet werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Kokosnuss
Kokosnuss kann ab dem 6. Monat in Form von Kokosmilch/-creme, fein geriebener Kokosraspel oder sehr weichem frischem Fruchtfleisch gegeben werden; harte, trockene Stücke werden nicht gegeben, da sie ein Erstickungsrisiko bergen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kokosöl
Kokosöl ist ein leicht verdauliches Öl, das ab dem 6. Monat in vollständig geschmolzener Form in sehr kleiner Menge zu Speisen hinzugefügt werden kann.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kopfsalat
Kopfsalat kann ab dem 6. Monat gegeben werden; da sich die rohen Blätter im Mund zusammenballen und ein Erstickungsrisiko darstellen können, sollte er sehr fein gehackt oder leicht angebraten und weich gemacht gereicht werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Koriander
Koriander mit seinem mild-frischen Aroma aus frischen Blättern und Samen kann ab dem 8. Monat in kleiner Menge zu Gerichten hinzugefügt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Koriandersamen
Der gemahlen verwendete Samen der Korianderpflanze; er verleiht Speisen einen duftigen Geschmack und kann nach dem 8. Monat in kleiner Menge verwendet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kornelkirsche
Die Kornelkirsche kann ab dem 6. Monat nach Entfernen des einzelnen harten Kerns mit zerdrücktem reifem Fruchtfleisch gegeben werden; da sie sehr sauer ist, wird sie ohne Zuckerzusatz in kleiner Menge angeboten.
🫁 Erstickungsgefahr
Krauser Salat
Krauser Salat ist ein weichblättriges Salatgrün und kann ab dem 8. Monat fein gehackt oder in Speisen eingerührt gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Kresse
Kresse kann ab dem 6. Monat gut gewaschen und fein gehackt in kleinen Mengen gegeben werden; da ihr scharf-bitterer Geschmack kräftig ist, führen Sie sie nach und nach ein.
Kreuzkümmel
Kreuzkümmel ist ein mild aromatisches Gewürz, das ab dem 6. Monat in kleiner Menge zu Frikadellen, Linsen und Gemüsegerichten hinzugefügt werden kann.
Kuhmilch
Kuhmilch darf als GETRÄNK nicht vor dem 12. Monat gegeben werden (sie beeinträchtigt die Eisenaufnahme und belastet die Nieren); ab dem 6. Monat kann sie aber in kleinen Mengen im Essen verwendet werden.
⚠️ Allergen
Kumquat
Eine kleine Zitrusfrucht, die mit Schale gegessen wird, Kerne enthält und im Ganzen ein hohes Erstickungsrisiko birgt.
🫁 Erstickungsgefahr
Kürbis
Kürbis ist mit seiner weichen, natürlich süßen Beschaffenheit eine der idealen ersten Beikost-Nahrungen, die ab dem 6. Monat gegeben werden können; er wird gut gegart und püriert gereicht.
Kürbiskerne
Kürbiskerne werden ab dem 6. Monat nur in fein gemahlener Form gegeben; ganze Kerne sind bis zum 4.-5. Lebensjahr wegen der Erstickungsgefahr nicht geeignet.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kürbiskernmus
Ein aus Kürbiskernen hergestelltes Mus, das dünn verstrichen oder verdünnt ab dem 6. Monat gegeben werden kann und eine Quelle für Protein und gesunde Fette ist.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Kurkuma
Kurkuma, das Gerichten Farbe und ein mildes Aroma verleiht, kann ab dem 8. Monat als kleine Prise zu Babygerichten hinzugefügt werden.
Labneh
Labneh kann ab dem 6. Monat in seiner weichen, streichfähigen Konsistenz gegeben werden, sofern es pasteurisiert und salzarm ist.
⚠️ Allergen
Lammleber
Lammleber ist reich an Eisen und Vitamin B12; ab dem 6. Monat kann sie gut durchgegart und zerdrückt in kleinen Mengen gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Lauch
Lauch kann ab dem 6. Monat gut gegart und fein geschnitten oder püriert gegeben werden; da die faserigen Ringe ein Erstickungsrisiko bergen, muss er gut weich gemacht werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Leber
Leber ist ein Eisenspeicher, aber SEHR reich an Vitamin A: ab dem 6. Monat kann sie einmal pro Woche in einer Menge von höchstens einem Teelöffel gut durchgegart als Püree gegeben werden.
Leinöl
Leinöl, reich an pflanzlichem Omega-3 (ALA), kann ab dem 6. Monat unerhitzt in sehr geringer Menge zur Beikost hinzugefügt werden.
Leinsamen
Leinsamen können ab dem 6. Monat gemahlen (als Pulver) in kleiner Menge gegeben werden; da ganze Samen meist unverdaut passieren, wird empfohlen, sie frisch gemahlen zu geben.
🫁 Erstickungsgefahr
Lindenblütentee
Lindenblütentee ist für ein Baby nicht nährstoffreich und wird, da er die Milchaufnahme verringern kann, vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen; falls gegeben, sollte er ab 6 Monaten sehr wenig und ungesüßt sein.
Linsen
Linsen sind ab dem 6. Monat eine der besten pflanzlichen Eisen- und Proteinquellen: gut durchgekocht und zerdrückt als Suppe/Püree gegeben.
⚠️ Allergen
Linsensprossen
Gekeimte Linsen, die aufgrund des Bakterienrisikos im rohen Zustand gut durchgegart und vorzugsweise ab dem 12. Monat gegeben werden sollten.
🫁 Erstickungsgefahr
Litschi
Eine tropische Frucht, die geschält, entkernt und mit zerdrücktem Fruchtfleisch ab dem 6. Monat gegeben werden kann; wegen ihrer runden, glitschigen Struktur birgt sie ein ernsthaftes Erstickungsrisiko.
🫁 Erstickungsgefahr
Lokum (Türkischer Honig)
Lokum ist eine stark zuckerhaltige und klebrige Süßigkeit; es sollte vor dem 2. Lebensjahr nicht gegeben werden und auch danach wegen der Erstickungsgefahr mit Vorsicht angeboten werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Lorbeerblatt
Das Lorbeerblatt, das während des Kochens zum Aromatisieren des Gerichts hinzugefügt wird, muss vor dem Servieren unbedingt entfernt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Lorkäse (Molkenfrischkäse)
Lorkäse kann Babys, die mit Beikost beginnen, ab dem 6. Monat gegeben werden, sofern er pasteurisiert und salzarm ist.
⚠️ Allergen
Mahleb
Ein Gewürz, das aus dem Kern eines kirschähnlichen Baumes gemahlen wird und Kringeln und Gebäck Duft verleiht; nach dem 12. Monat in kleiner Menge in Backwaren verzehrbar.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Mais
Mais kann ab dem 6. Monat gut gegart und zerdrückt gegeben werden; da ganze Körner ein Erstickungsrisiko bergen, sollte er vor dem 12. Monat nicht ungezerdrückt gegeben werden, und Popcorn sollte vor dem 4. Lebensjahr überhaupt nicht gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Maismehl und Maisbrot
Maismehl und Maisbrot können ab dem 6. Monat in weicher Konsistenz gegeben werden; sie sind glutenfrei, sollten aber salz- und zuckerfrei zubereitet werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Makrele
Die gewöhnlich verzehrte Makrele ist ein quecksilberarmer, omega-3-reicher Fettfisch; von Gräten befreit und gut durchgegart kann sie ab dem 6. Monat 1-2 Mal pro Woche gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Malve (Käsepappel)
Ein wildes Blattgemüse, das wegen seines Nitratgehalts und der Sammelbedingungen erst nach dem 12. Monat gut gegart und in kleiner Menge gegeben werden sollte.
🫁 Erstickungsgefahr
Mandarine
Mandarine kann ab dem 6. Monat entkernt und von den Häutchen befreit gegeben werden; da sie säurehaltig ist, kann sie um den Mund einen vorübergehenden Ausschlag verursachen.
🫁 Erstickungsgefahr
Mandel
Mandel kann ab dem 6. Monat als feines Mandelmus oder gemahlenes Mandelmehl gegeben werden; ganze oder stückige Mandeln werden wegen Erstickungsgefahr bis zum 4.-5. Lebensjahr nicht gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Mandelmehl
Das aus gemahlenen Mandeln gewonnene glutenfreie Mandelmehl wird, da es ein Schalenfrucht-Allergen ist, beim ersten Mal vorsichtig und in kleiner Menge, in der Regel nach dem 8. Monat, gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Mango
Die Mango ist eine weiche erste Frucht, die ab dem 6. Monat geschält und entkernt und mit ihrem reifen Fruchtfleisch zerdrückt oder in großen Streifen gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Mangold
Mangold kann ab dem 6. Monat FRISCH gekocht und in kleinen Mengen gegeben werden; da er wie Spinat Nitrat enthält, sollten große Portionen und das Wiederaufwärmen von gekochtem und aufbewahrtem Mangold vermieden werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Marmelade / Konfitüre
Da Marmelade und Konfitüre einen sehr hohen Zuckergehalt haben, sollten sie vor dem 12. Monat nicht gegeben werden; auch danach sollten sie nicht anstelle der Frucht selbst, sondern nur in sehr kleiner Menge und gelegentlich bevorzugt werden.
Marshmallow
Marshmallow ist eine weiche, aber klebrige Süßigkeit; wegen des Zuckergehalts und der hohen Erstickungsgefahr sollte er frühestens nach dem 2. Lebensjahr und mit Vorsicht gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Mascarpone
Es handelt sich um einen sehr fetten, weichen und nahezu salzfreien Frischkäse; er kann pur in kleinen Mengen gegeben werden, in zuckerhaltigen und kaffeehaltigen Desserts wie Tiramisu wird er nicht gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Maulbeere
Maulbeeren können ab dem 6. Monat gründlich gewaschen und mit zerdrückten reifen Früchten gegeben werden; ganze Beeren sind erst nach 12 Monaten geeignet.
🫁 Erstickungsgefahr
Meeräsche
Die Meeräsche mit niedrigem Quecksilbergehalt, die sich fettarm zubereiten lässt, ist ein für Babys geeigneter Fisch; sie sollte aus einer sauberen Quelle bezogen und ihre Gräten sorgfältig entfernt werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Melone
Melone kann ab dem 6. Monat mit ihrem reifen und weichen Teil, gegen Erstickung in dünnen Streifen oder als zerdrücktes Püree gegeben werden; die Schale sollte vor dem Schneiden gut gewaschen werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Miesmuscheln
Da Miesmuscheln ein starkes Schalen-/Weichtierallergen sind und durch Filtern des Wassers Verunreinigungen anreichern können, werden sie im frühen Säuglingsalter nicht empfohlen; nach dem 12. Monat können sie sehr frisch und gut durchgegart, fein gehackt und in kleiner Menge probiert werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Milchpulver
Milchpulver, das mit Wasser vermischt zu Kuhmilch wird, sollte als Hauptgetränk nicht vor dem 12. Monat gegeben werden und ersetzt weder Muttermilch noch Säuglingsnahrung.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Milchreis
Ungezuckerter hausgemachter Milchreis kann ab dem 12. Monat in kleiner Menge gegeben werden; mit Zucker versetzter klassischer Milchreis wird hingegen vor dem 2. Lebensjahr nicht empfohlen.
⚠️ Allergen
Mineralwasser
Mineralwasser belastet wegen seines hohen Mineralgehalts (besonders Natrium) und der Kohlensäure die Nieren und die Verdauung des Babys; es wird kleinen Kindern nicht empfohlen.
Minze
Minze ist ein erfrischendes Kraut, das ab dem 6. Monat frisch fein gehackt oder getrocknet zu Joghurt und Suppen hinzugefügt werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Mispel
Eine ballaststoffreiche Frucht, die vollreif und weich, entkernt und als Püree gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Mohnsamen
Mohnsamen sollten Babys erst nach dem 1. Lebensjahr, gut gewaschen und gemahlen, in sehr geringer Menge gegeben werden; Mohn oder Opium zum Beruhigen des Babys darf hingegen niemals verwendet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Mozzarella
Frischer, salzarmer und pasteurisierter Mozzarella ist ein weicher, vollfetter Anfangskäse, der ab dem 8. Monat in kleinen Mengen gegeben werden kann.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Muhallebi (Milchpudding)
Muhallebi, aus Milch und Stärke zubereitet, kann ohne Zuckerzusatz ab dem 12. Monat in kleiner Menge gegeben werden; die gezuckerte Dessertform wird vor dem 2. Lebensjahr nicht empfohlen.
⚠️ Allergen
Multivitaminsaft
Multivitaminsaft ist für gesunde, ausgewogen ernährte Babys nicht routinemäßig erforderlich; er wird nur gegeben, wenn der Arzt einen Mangel festgestellt hat, und in der vorgegebenen Dosis.
🫁 Erstickungsgefahr
Mungbohne
Mungbohnen können ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden; ROHE Sprossen (Mung-/Sojasprossen) werden jedoch nicht an Babys gegeben — sie müssen immer gekocht werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Mungbohnensprossen
Gekeimte Mungbohnen, die aufgrund des Bakterienrisikos bei rohem Verzehr nur gut durchgegart und vorzugsweise ab dem 12. Monat gegeben werden sollten.
🫁 Erstickungsgefahr
Nashi-Birne
Eine Birnensorte, die wegen ihrer knackigen und festen Textur wie ein Apfel gerieben oder gedämpft und weich gemacht gegeben wird.
🫁 Erstickungsgefahr
Naturreis
Naturreis ist ein Vollkorn, das ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden kann und dank seiner Kleieschicht ballaststoffreicher ist als weißer Reis.
🫁 Erstickungsgefahr
Nektarine
Die Nektarine (unbehaarter Pfirsich) kann ab dem 6. Monat nach Entfernen des harten Kerns mit zerdrücktem reifem Fruchtfleisch oder in Streifen gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Nudeln
Nudeln können ab dem 6.-7. Monat GUT durchgekocht (nicht al dente, sondern weich) gegeben werden; leicht zu greifende Formen wie Farfalle/Penne sind BLW-freundlich.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Nuss-Erdnuss-Mischung
Eine Nuss-Erdnuss-Mischung im Ganzen birgt ein ernsthaftes Erstickungsrisiko; Schalenfrüchte können nur als feine Paste oder als Pulver früh eingeführt werden, ganze Kerne sollten vor dem 4. Lebensjahr nicht gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Okra
Okra kann ab dem 6. Monat gut gekocht als Püree oder in weichen Stücken dem Baby gegeben werden; wegen ihrer schleimigen Konsistenz sollte sie klein und zerdrückbar serviert werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Oliven
Da Oliven ein SALZdepot sind, werden sie vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen; danach werden sie in Wasser eingeweicht und entsalzt, ENTSTEINT und geviertelt gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Olivenöl
Natives Olivenöl wird ab dem 6. Monat mit 1 Dessertlöffel (5 ml) pro Tag zu Pürees und Suppen hinzugefügt — es ist das wertvollste Fett in der Babyernährung; zu viel kann Durchfall verursachen.
Omega-3-Nahrungsergänzung
Omega-3 ist bei ausgewogen ernährten Babys nicht routinemäßig notwendig; es wird nur gegeben, wenn der Arzt es für angebracht hält, und in der angegebenen Dosis.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Orange und Zitrusfrüchte
Orange kann ab dem 6. Monat als FRUCHT (Spalte/Püree) gegeben werden; den SAFT auszupressen und als Getränk zu geben, wird vor dem 12. Monat nicht empfohlen — das ist eine Zuckerladung ohne Fruchtfleisch.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Paniermehl (Semmelbrösel)
Paniermehl wird aus Weizen hergestellt, enthält Gluten und in den meisten Fertigprodukten Salz; hausgemachtes, salzfreies Paniermehl kann ab dem 8. Monat in kleiner Menge im Essen verwendet werden.
⚠️ Allergen
Papaya
Die Papaya ist eine weiche erste Frucht, die ab dem 6. Monat von Schale und Kernen befreit mit zerdrücktem reifem Fruchtfleisch oder in Streifen gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Paprika (süß)
Süße Paprika (Spitzpaprika, Gemüsepaprika, rote Paprika) kann ab dem 6. Monat gegeben werden und ist ein Vitamin-C-Champion — ideal zu eisenhaltigen Gerichten; scharfe Paprika wird Babys nicht gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Passionsfrucht (Maracuja)
Eine tropische Frucht mit säuerlichem Aroma, von der nur die gut gereifte, gelartige Innenmasse ab dem 6. Monat angeboten werden kann; unreif ist sie nicht sicher.
🫁 Erstickungsgefahr
Pastırma (luftgetrocknetes Rindfleisch)
Pastırma ist ein gesalzenes, getrocknetes und mit Çemen (Bockshornklee-Paste) überzogenes Produkt und enthält daher sehr viel Salz und Gewürze; es sollte nicht vor dem 2. Lebensjahr gegeben und auch danach nur selten angeboten werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Pekmez (Fruchtmelasse)
Da Pekmez eine konzentrierte Zuckerquelle ist, sollte er vor dem 12. Monat nicht gegeben werden; ideal ist, ihn bis zum 2. Lebensjahr gar nicht zuzusetzen und danach nur sehr wenig und selten zu verwenden.
Petersilie
Petersilie kann ab dem 6. Monat sehr fein gehackt und in kleiner Menge hinzugefügt werden, um Gerichten Geschmack zu verleihen; sie wird nicht als eigenständige Portion, sondern wie ein Gewürz verwendet.
Pfefferminztee
Pfefferminztee ist für das Baby nicht notwendig und hat keinen Nährwert; falls er gegeben wird, sollte er erst nach 12 Monaten, ungesüßt und in sehr geringer Menge angeboten werden.
Pfirsich
Pfirsich kann ab dem 6. Monat gegeben werden: reif wird er ohne Kochen zerdrückt serviert; die pelzige Schale sollte in den ersten Monaten geschält werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Pflaume
Pflaume ist ab dem 6. Monat die bekannteste natürliche Lösung bei Verstopfung: frisch oder getrocknet (eingeweicht) als Püree gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Physalis
Eine kleine, säuerliche Frucht von Traubengröße, die nach Entfernen der papierartigen Hülle und Teilen angeboten werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Pilz
Pilze können ab dem 6. Monat gegeben werden, jedoch nur im Handel gekaufte Zuchtsorten, gut durchgegart und fein geschnitten; wilde Pilze dürfen wegen der Vergiftungsgefahr niemals gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Pistazie
Pistazie kann ab dem 6. Monat als feines Mus oder gemahlenes Pulver gegeben werden; die Schale muss vollständig entfernt werden und ganze Kerne dürfen wegen Erstickungsgefahr bis zum 4.-5. Lebensjahr nicht gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Pomelo
Eine große Zitrusfrucht, die nach Entfernen der dicken Trennhäute und Kerne und Teilen in kleine Stücke angeboten werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Popcorn
Popcorn gehört aufgrund harter Schalenstücke und seiner leichten Struktur zu den häufigsten Erstickungsursachen; es sollte Kleinkindern nicht gegeben und frühestens etwa ab dem 4. Lebensjahr in Betracht gezogen werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Portulak
Portulak kann ab dem 6. Monat gegeben werden; wegen seines Oxalat- und Nitratgehalts sollte er nicht roh, sondern gut gegart und weich gemacht sowie frisch ohne langes Stehenlassen gereicht werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Probiotika-Nahrungsergänzung
Probiotika werden nur gegeben, wenn der Arzt sie für einen bestimmten Fall (zum Beispiel bei manchen Durchfällen) und in der angegebenen Dosis empfiehlt; routinemäßig sind sie nicht notwendig.
🫁 Erstickungsgefahr
Probiotischer Joghurt
Ungezuckerter und vollfetter probiotischer Joghurt kann ab dem 6. Monat gegeben werden; Naturjoghurt enthält ohnehin nützliche lebende Kulturen.
⚠️ Allergen
Putenfleisch
Putenfleisch kann ohne Zugabe von Salz und Gewürzen gut durchgegart und zerdrückt oder fein gehackt ab dem 6. Monat gegeben werden; damit es nicht trocken bleibt und zum Ersticken führt, muss es unbedingt angefeuchtet werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Quinoa
Quinoa kann ab dem 6. Monat gegeben werden; um die für den bitteren Geschmack verantwortlichen Saponine zu entfernen, wird es gut gewaschen und bis zur weichen Konsistenz gegart als Püree gereicht.
Quitte
Quitte wird ab dem 6. Monat unbedingt gekocht und püriert gegeben; rohe Quitte ist fest und herb und daher nicht geeignet.
🫁 Erstickungsgefahr
Rapsöl (Canola)
Rapsöl (Canola) ist ein pflanzliches Öl mit seltener Allergie, das ab dem 6. Monat in sehr kleiner Menge beim Kochen oder ins Püree eingerührt verwendet werden kann.
Reis
Reis kann ab dem 6. Monat gegeben werden, sollte aber nicht das EINZIGE Getreide sein: Wegen des Arsengehalts wechseln Sie ihn mit Hafer, Bulgur und Gerste ab; das Kochen in reichlich Wasser und Abgießen reduziert das Arsen.
Rettich
Rettich wird meist ab dem 8.-9. Monat gegeben, indem sein scharfer Geschmack gemildert und er gut durchgekocht wird, in kleinen Mengen; roh und fest wird er wegen des Erstickungsrisikos für kleine Babys nicht empfohlen.
🫁 Erstickungsgefahr
Ricotta
Da es sich um einen weichen, milden und salzarmen Frischkäse handelt, gehört er zu den Käsesorten, die für Babys schon früh geeignet sind.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Roggen
Roggen kann ab dem 6. Monat als gut durchgebackenes Roggenbrot oder Brei gegeben werden; er enthält Gluten und sollte bis zum 1. Lebensjahr salzfrei sein.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Romanesco
Romanesco ist ein mit Brokkoli und Blumenkohl verwandtes Gemüse, das ab dem 6. Monat gedämpft werden kann, bis es gut weich ist, und dann gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Rosenkohl
Rosenkohl kann ab dem 6. Monat gut gekocht und geviertelt gegeben werden; da er im Ganzen rund ist, birgt er ein Erstickungsrisiko und muss unbedingt geteilt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Rotbarbe
Die kleine, quecksilberarme Rotbarbe hat zartes, schmackhaftes Fleisch; wegen ihrer feinen Gräten muss sie unbedingt sorgfältig entgrätet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Rote Bete
Rote Bete kann ab dem 8. Monat in kleinen Mengen gegeben werden — da sie wie Spinat Nitrat enthält, vermeiden Sie frühe und große Portionen; dass sie Stuhl und Urin rosa färbt, ist normal.
🫁 Erstickungsgefahr
Rotes Fleisch
Rotes Fleisch beginnt ab dem 6. Monat sehr fein gehackt/als Püree — es gehört zu den wichtigsten Eisenquellen des Babys; dazu erhöht Vitamin C die Eisenaufnahme.
🫁 Erstickungsgefahr
Rotkohl
Rotkohl kann ab dem 6. Monat gut gekocht und weich in kleiner Menge gegeben werden; er kann Blähungen verursachen und Stuhl/Urin vorübergehend violett färben — das ist normal.
🫁 Erstickungsgefahr
Rucola
Rucola kann ab dem 6. Monat gegeben werden; wegen seines scharf-bitteren Geschmacks wird er in sehr kleiner Menge und sehr fein gehackt, vorzugsweise unter andere Gerichte gemischt, gereicht.
🫁 Erstickungsgefahr
Safran
Ein sehr sparsam verwendetes Gewürz, das Speisen wie Zerde und Reis Farbe und ein leichtes Aroma verleiht; nach dem 12. Monat in Spuren gebbar.
🫁 Erstickungsgefahr
Salami
Salami ist ein verarbeitetes Wurstprodukt; wegen des hohen Salz- und Nitritgehalts sollte sie nicht vor dem 2. Lebensjahr gegeben und auch danach nur begrenzt verzehrt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Salbei
Salbei wird aufgrund des enthaltenen Thujons für Babys und Kleinkinder nicht empfohlen; falls eine Gabe erwogen wird, sollte sie erst nach dem 2. Lebensjahr und unbedingt in Absprache mit einem Arzt abgewogen werden.
Salz
Dem Babyessen wird vor dem 1. Lebensjahr KEIN Salz zugefügt — die Nieren können überschüssiges Natrium nicht verarbeiten; auch zwischen 1 und 3 Jahren ist der Tagesbedarf sehr gering, das Familienessen sollte salzarm gekocht und der Anteil des Babys früh entnommen werden.
Sardelle (frisch)
Frische Sardellen sind quecksilberarm und reich an Omega-3; ihre zahlreichen feinen Gräten erfordern große Sorgfalt, und gesalzene/eingelegte Sardellen sind für Babys nicht geeignet.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sardellen (Anschovis-Konserve)
Sardellen bzw. Anschovis-Konserven werden wegen ihres hohen Salzgehalts vor dem 12. Monat nicht empfohlen; ab dem 12. Monat können sie in reichlich Wasser abgespült, gut zerdrückt und in sehr kleiner Menge gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sardine
Sardinen können entgrätet, gut durchgegart und zerdrückt ab dem 6. Monat gegeben werden; es ist ein quecksilberarmer Fisch, sollte aber, da Fisch ein Allergen ist, das erste Mal einzeln und in kleiner Menge probiert werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sauerampfer
Ein saures Blattgemüse, das wegen seines Oxalsäure- und Nitratgehalts erst nach dem 12. Monat in kleiner Menge und gut gegart gegeben werden sollte.
🫁 Erstickungsgefahr
Sauerkirsche
Sauerkirsche kann ab dem 6. Monat entsteint und zerdrückt oder leicht gekocht und püriert gegeben werden; wegen der Säure wird weder Zucker noch Honig hinzugefügt.
🫁 Erstickungsgefahr
Schafmilch
Auch Schafmilch wird vor dem 12. Monat nicht als Hauptgetränk empfohlen; ihr Fett- und Proteingehalt ist hoch, an Eisen ist sie unzureichend.
⚠️ Allergen
Schnittlauch
Schnittlauch ist ein feines frisches Kraut mit mild zwiebeligem Aroma; er kann ab dem 8. Monat in sehr kleinen Mengen fein gehackt verwendet werden, um Speisen Geschmack zu verleihen.
🫁 Erstickungsgefahr
Schokolade und Kakao
Schokolade und Kakao enthalten zugesetzten Zucker und das anregende Theobromin und können auch die Eisenaufnahme verringern; sie sollten vor dem 1. Lebensjahr gar nicht gegeben werden, idealerweise sollte bis zum 2. Lebensjahr gewartet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Schwarze Maulbeere
Eine dunkle Maulbeersorte, reich an Eisen und Antioxidantien, deren weiche reife Beeren zerdrückt ab dem 6. Monat gegeben werden können.
🫁 Erstickungsgefahr
Schwarzer Pfeffer
Da schwarzer Pfeffer scharf und reizend sein kann, wird er ab dem 8. Monat als knappe Prise ins Essen eingerührt eingeführt.
Schwarzkümmel
Schwarzkümmel, der über Brot und Backwaren gestreut wird, kann nach dem 12. Monat in kleinen Mengen verwendet werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Sellerie
Knollensellerie kann ab dem 6. Monat gut gekocht und püriert gegeben werden; der rohe Stangensellerie ist wegen seines Erstickungsrisikos für kleine Babys nicht geeignet, da er fest und faserig ist.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sesamöl
Sesamöl kann ab dem 6. Monat in kleiner Menge verwendet werden, um Speisen Geschmack zu geben; da Sesam jedoch ein wichtiges Allergen ist, sollte es beim ersten Mal vorsichtig eingeführt werden.
⚠️ Allergen
Sojabohne und Edamame
Sojabohnen und Edamame können ab dem 6. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden; Soja ist eines der häufigsten Nahrungsmittelallergene, führen Sie die erste Einführung vorsichtig und mit kleiner Menge durch.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sonnenblumenkerne
Sonnenblumenkerne werden ab dem 6. Monat nur in fein gemahlener Form gegeben; ganze Kerne werden hingegen bis zum 4.-5. Lebensjahr wegen der Erstickungsgefahr nicht gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sonnenblumenöl
Sonnenblumenöl kann ab dem 6. Monat der Beikost mit einigen Tropfen zugesetzt werden; es trägt zum Energie- und Fettbedarf bei und sollte maßvoll verwendet werden.
Sorghum (Mohrenhirse)
Sorghum ist ein glutenfreies Getreide und kann ab dem 6. Monat als gut durchgekochter, glatter Brei gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Spargel
Spargel kann ab dem 6. Monat gut gekocht und weich gemacht, mit entferntem hartem unterem Teil, als Püree oder in weichen Streifen dem Baby gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Speiseeis
Speiseeis wird wegen seines hohen Gehalts an zugesetztem Zucker vor dem 2. Lebensjahr nicht empfohlen; es erhöht das Risiko einer frühen Zuckergewöhnung und von Karies.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Speiserübe
Ein Wurzelgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das weichgekocht und püriert nach dem 8. Monat gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Spinat
Spinat kann ab dem 6. Monat FRISCH gekocht in kleinen Mengen gegeben werden; wegen des Nitratgehalts vermeiden Sie große Portionen und das Aufbewahren und Wiederaufwärmen.
Stachelbeere
Eine säuerliche Beere mit harter Schale, die gekocht und zerdrückt ab dem 6. Monat gegeben werden kann; ganze Beeren werden vor 12 Monaten nicht angeboten.
🫁 Erstickungsgefahr
Stangensellerie
Stangensellerie ist ein faseriges und knackiges Gemüse; wenn die Fäden entfernt und er gut weich gekocht ist, kann er ab dem 8. Monat gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sternfrucht (Karambole)
Eine sternförmige tropische Frucht, die aufgrund ihres Gehalts an Oxalsäure und einer natürlichen, potenziell nierenschädigenden Substanz im frühen Säuglingsalter nicht empfohlen wird.
🫁 Erstickungsgefahr
Stevia
Stevia ist ein kalorienfreies Süßungsmittel pflanzlichen Ursprungs; da für Babys und Kleinkinder keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen, wird es vor dem 2. Lebensjahr nicht empfohlen.
Stöcker
Der kleine, fettreiche und omega-3-reiche Stöcker ist ein Fisch mit niedrigem Quecksilbergehalt; jedoch erfordern seine zahlreichen feinen Gräten ein sorgfältiges Entfernen.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Sucuk (türkische Knoblauchwurst)
Sucuk wird wegen des hohen Salz-, Nitrit- und Gewürzgehalts vor dem 2. Lebensjahr nicht empfohlen und sollte nach Möglichkeit viel später und selten gegeben werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Sumach
Sumach mit seinem säuerlichen Geschmack kann als milde Alternative zu Salz und Zitrone nach dem 12. Monat in sehr kleiner Menge verwendet werden.
Süßkartoffel
Süßkartoffel gehört ab dem 6. Monat mit ihrer natürlichen Süße und ihrem Reichtum an dem Vitamin-A-Vorläufer Betacarotin zu den beliebtesten Einstiegsgemüsen.
Tahin und Sesam
Sesam ist ein wichtiges Allergen, aber ein Hinauszögern schützt nicht: Ab dem 6. Monat kann Tahin DÜNN verstrichen/untergemischt in kleinen Mengen eingeführt werden; das Mischen mit Traubensirup (Pekmez) wird vor dem 1. Lebensjahr nicht empfohlen (Zucker).
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Tahin-Halva (Sesamhalva)
Tahin-Halva ist eine zuckerhaltige, auf Sesam basierende dichte Süßspeise; sie sollte vor dem 2. Lebensjahr nicht gegeben werden und hinsichtlich Sesamallergie und Erstickungsgefahr mit Vorsicht angeboten werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Tapioka
Tapioka ist eine glutenfreie Stärke aus der Maniokwurzel; sie kann ab dem 6. Monat in kleinen Mengen zum Andicken von Speisen verwendet werden, doch die Perlen-/Kügelchenform (Sago) birgt ein Erstickungsrisiko.
🫁 Erstickungsgefahr
Teff
Teff ist ein glutenfreies, eisenreiches, kleinkörniges Getreide; es kann ab dem 6. Monat als glatter Brei gegeben werden.
Tempeh
Ein proteinreiches Lebensmittel aus fermentierten Sojabohnen, das ab dem 8. Monat angeboten werden kann, wenn es gut durchgegart und weich gemacht wurde.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Thunfisch
Da Thunfisch zu den Quecksilber anreichernden Fischen gehört, wird er im frühen Säuglingsalter nicht empfohlen; nach dem 12. Monat kann nur quecksilberarmer 'Light'-Thunfisch aus der Dose (Echter Bonito) gelegentlich und in kleiner Menge gegeben werden, frischer oder großer Thunfisch (Roter Thun) wird deutlich stärker eingeschränkt.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Thymian
Thymian ist ein mild aromatisches und meist gut verträgliches Kraut, das ab dem 6. Monat in kleiner Menge über Speisen gestreut werden kann.
Tintenfisch
Tintenfisch birgt aufgrund seiner gummiartigen und schwer zu kauenden Textur ein hohes Erstickungsrisiko; er wird in der Regel erst nach dem 12. Monat sehr gut durchgegart und ganz klein geschnitten gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Tofu
Ein sojabasiertes Lebensmittel mit weicher Textur, das ab dem 6. Monat gegeben werden kann und Eisen und Protein enthält.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Tomate
Tomate kann ab dem 6. Monat gegeben werden; da sie säurehaltig ist, kann sie harmlose Rötungen um den Mund verursachen — das ist keine Allergie. Kirschtomaten werden nicht im Ganzen gegeben.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Topinambur
Eine ballaststoffreiche (inulinhaltige) Knollengemüse, das gut gegart und püriert nach dem 8. Monat in kleiner Menge gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Trockenbohne
Trockenbohne kann ab dem 7.-8. Monat gut gekocht und zerdrückt gegeben werden — sie ist eine Quelle für pflanzliches Protein und Eisen; wegen der blähenden Wirkung wird die Portion klein gehalten.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Trockenfruchtmischung
Trockenfrüchte wie Rosinen und Aprikosen bergen wegen ihres hohen Zuckergehalts und ihrer klebrigen Konsistenz ein Erstickungs- und Kariesrisiko; sie werden in kleine Stücke geschnitten nach 12 Monaten gegeben.
🫁 Erstickungsgefahr
Tulum-Käse
Da Tulum-Käse ein sehr salziger Käse ist, wird er vor dem 12. Monat nicht empfohlen und sollte auch danach nur in sehr kleiner Menge gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Vanille
Vanille kann ab dem 6. Monat in kleiner Menge verwendet werden, um süßen Rezepten Aroma zu verleihen; natürliche Schote oder Pulver sollten bevorzugt werden, alkoholhaltiger Extrakt hingegen nur gekocht gegeben werden.
Venusmuschel
Die Venusmuschel ist ein Schalentier-Allergen und schwer zu kauen; nach dem 12. Monat kann sie sehr frisch und gut durchgegart in kleinen Stücken gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Vitamin-D-Tropfen
Vitamin-D-Tropfen werden Babys in der Regel ab der Geburt auf ärztliche Empfehlung gegeben; passen Sie die Dosis nicht eigenständig an.
🫁 Erstickungsgefahr
Vollkornweizen
Vollkornweizen kann als glutenhaltiges Getreide ab dem 6. Monat zusammen mit anderen festen Nahrungsmitteln nach und nach eingeführt werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Wachtelei
Wachtelei kann ab dem 6. Monat mit Eigelb und Eiweiß GUT durchgekocht gegeben werden; das Gerücht, es 'mache keine Allergie', stimmt nicht — es ist ebenso ein Allergen wie das Hühnerei.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Wachtelfleisch
Wachtelfleisch, ein zartes und nahrhaftes Geflügel-/Wildfleisch, kann etwa ab dem 8. Monat gegeben werden, nachdem die Knochen gründlich entfernt und es vollständig durchgegart wurde.
🫁 Erstickungsgefahr
Waffelkeks
Der Waffelkeks ist ein zucker- und fettreicher Snack; er sollte frühestens nach dem 2. Lebensjahr, gelegentlich und in kleinen Mengen gegeben werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Walnuss
Die Walnuss ist ein Omega-3-Speicher: Ab dem 6. Monat kann sie als FEINES PULVER unter das Püree/den Joghurt gemischt werden; ganze oder grob zerbrochene Walnüsse sind bis zum Alter von 4-5 Jahren ein Erstickungsrisiko.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Walnussöl
Walnussöl kann ab dem 6. Monat in kleiner Menge zu Speisen hinzugefügt werden, da Walnuss jedoch ein Baumnuss-Allergen ist, sollte es beim ersten Mal vorsichtig eingeführt werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Wassermelone
Wassermelone kann ab dem 6. Monat gegeben werden — ihre saftige Beschaffenheit ist im Sommer eine Flüssigkeitsunterstützung; die Kerne müssen sorgfältig entfernt werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Weintraube
Weintrauben gehören für Säuglinge zu den am RISKANTESTEN Erstickungslebensmitteln: In keinem Alter im Ganzen geben — immer längs vierteln; ab dem 9. Monat können sie auf diese Weise angeboten werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Weißdornfrucht
Eine traditionelle Wildfrucht, die entkernt und mit durchgesiebtem, mehligem Fruchtfleisch frühestens ab dem 12. Monat und in kleinen Mengen gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Weißkohl
Weißkohl kann ab dem 6. Monat gut gekocht und weich in kleiner Menge gegeben werden; da er Blähungen verursachen kann, die Menge nach und nach steigern und keine rohen und harten Blätter geben.
🫁 Erstickungsgefahr
Weizenkleie
Weizenkleie mit sehr hohem Ballaststoffgehalt kann die Verdauung des Babys belasten und die Mineralstoffaufnahme verringern und wird daher vor dem 12. Monat nicht empfohlen und sollte auch danach nur in sehr kleinen Mengen verwendet werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Wittling
Der Wittling mit seinem mageren, zarten und leicht süßlichen Fleisch, dessen Gräten sich leicht entfernen lassen, ist einer der geeigneten ersten Fische für Babys.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Wollmispel
Eine für Babys geeignete Frucht, deren reifes, saftiges und weiches Fruchtfleisch nach Entfernen von Schale und den leicht rutschenden großen Kernen zerdrückt gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Würstchen
Würstchen sind sowohl wegen des hohen Salz- und Nitritgehalts als auch wegen ihrer Form riskant und sollten daher nicht vor dem 2. Lebensjahr gegeben und danach nur mit Vorsicht angeboten werden.
🫁 Erstickungsgefahr
Ziegenkäse
Ziegenkäse kann ab dem 6. Monat gegeben werden, wenn die pasteurisierte + frische + salzarme Variante gewählt wird; aus Rohmilch hergestellte oder schimmelige/gereifte Sorten sollten vermieden werden.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Ziegenmilch
Ziegenmilch sollte vor dem 12. Monat nicht als Hauptgetränk gegeben werden; da sie arm an Eisen und Folat ist, kann sie bei frühem Verzehr zu Blutarmut führen.
⚠️ Allergen
Zimt
Zimt ist ein aromatisches Gewürz, das ab dem 6. Monat in sehr geringer Menge über die Speisen gestreut werden kann; er muss nicht wie Salz und Zucker eingeschränkt werden.
Zitrone
Zitronensaft kann ab dem 6. Monat in wenigen Tropfen über die Speisen geträufelt werden; durch die Säure kann es vorübergehend zu Rötungen rund um den Mund kommen, was jedoch meist keine echte Allergie ist.
🫁 Erstickungsgefahr
Zucchini
Die Zucchini gehört zu den am leichtesten verdaulichen Einstiegsgemüsen: Ab dem 6. Monat ist sie als Püree der Favorit der ersten Wochen, das Allergie- und Blähungsrisiko ist sehr gering.
Zucchiniblüte
Eine zarte essbare Blüte, die schlicht und bis zum Weichwerden gegart nach dem 8. Monat gegeben werden kann.
🫁 Erstickungsgefahr
Zucker
Die offizielle Empfehlung zu zugesetztem Zucker ist eindeutig: vor dem 2. Lebensjahr GAR NICHT geben — das Bedürfnis nach Süßem deckt Obst; früher Zucker prägt Geschmackssinn und Zahngesundheit dauerhaft.
Zupfkäse (Dil-Käse)
Wegen seiner salzigen und faserigen (elastischen) Struktur wird er vorzugsweise nach dem 12. Monat gegeben, salzreduziert und in dünne, kurze Fäden zerteilt.
⚠️ Allergen 🫁 Erstickungsgefahr
Zwiebel
Zwiebeln können ab dem 6. Monat in Gerichten gegart und weich gemacht gegeben werden; da rohe Zwiebeln scharf und schwer verdaulich sind, sollten sie gegart gereicht werden.
🫁 Erstickungsgefahr
⚕️ Dieser Ratgeber fasst allgemeine pädiatrische Empfehlungen zusammen, dient der Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie bei Babys mit Allergien in der Vorgeschichte Ihren Kinderarzt, bevor Sie neue Lebensmittel einführen.